Gemüselexikon

Abwechslungsreich, vielseitig und aktuell zur Jahreszeit bieten wir Ihnen an dieser Stelle das richtige Gemüse für Ihren Tisch.

Wir wünschen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Gemüsesorten!

A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | O | P | R | S | T | W | Y | Z

Babymais

Synonyme: Mini-Mais
Botanischer Name: Zea mays
Familie: Gräser/ Gramineae

Beschreibung:

Es handelt sich um die unreifen Früchte kleiner Maissorten.

Geschichte:

s.Zuckermais

Verbraucherhinweise:

Geschmacklich ist der Babymais nicht mit den anderen Maissorten vergleichbar. Besonders in der asiatischen Küche findet er Anklang. Oft wird auch in Essig eingelegt (z.B.Mix pickles).

Barbarakraut

Botanischer Name: Barbarea vulgaris

Beschreibung:

Das Barbarakraut ist eine zweijährige Pflanze, die bis zu 20cm hoch wird.ähnlich wie bei Gartenkresse ist der Geschmack würzig und pikant. Wenn sich auch die Nutzung über Winter am meisten eingebürgert hat, kann der Anbau des schnellwüchsigen Krautes auch in der übrigen Zeit des Jahres erfolgen.

Geschichte:

Das frostbeständige Barbarakraut auch Winterkresse genannt, wurde zuerst von den Indianern Nordamerikas als Vitaminquelle genutzt. Es fand später Eingang in europäische Gärten, sogar weißgrüne Zuchtformen wurden entwickelt.

Verbraucherhinweise:

Die Pflanze ist reich an Vitamin C, B1 und B. Genutzt werden die dunkelgrünen, herzhaft schmeckenden Blätter bis zum Blütenbeginn als Salat. In rauen Klimaten mit Vlies oder Reisig schützen.

Bärlauch

Synonyme: Wilder Knoblauch, Waldknoblauch, Rams, Zigeunerlauch
Botanischer Name: Allium ursinum
Familie: Liliengewächse

Beschreibung:

Der Bärlauch hat frischgrüne Blätter, die rosettenartig aus einer kleinen Zwiebel treiben. Er wird circa 10-30cm hoch.

Geschichte:

Obwohl Bärlauch eine sehr anspruchslose Pflanze ist, wurde er eigentlich nicht grossartig kultiviert. Er wurde zwar schon zu Zeiten Karl des Grossen erwähnt und für den Kräutergarten empfohlen, aber erst als im 20. Jahrhundert die Wildkräutersammlerszene entstand, errang er richtige Beliebtheit. Die Germanen gaben dem Bärlauch seinen Namen, weil sie glaubten, dieses Kraut verleihe einem Bärenkräfte. Bären suchten in der Tat gezielt nach Bärlauch, um nach einem langen Winterschlaf wieder zu Kräften zu kommen.

Verbraucherhinweise:

Ernährungsphysiologisch ist der Bärlauch ähnlich wie der Knoblauch einzuschätzen. Geschmacklich ist er eine Mischung aus Knoblauch, Spinat und Schnittlauch. Gekocht verliert er den Knoblauchgeschmack zugunsten des Spinatgeschmackes.

Batavia

Botanischer Name: lacuta sativa
Familie: Korbblütler
Saison: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Beschreibung:

Der Batavia-Salat bildet stark gekrauste, dickfleischige Blätter und bildet in der Mitte einen geschlossenen Kopf

Geschichte:

Batavia gehört zu den Eisbergsalaten und wurde in Frankreich gezüchtet. Mittlerweile wird er in Frankreich, der Schweiz, holland und Spanien angebaut

Birnenkürbis

Botanischer Name: Cucurbita moschata
Familie: Cucurbitaceae

Beschreibung:

Die glatten, beigefarbenen, birnenförmigen Früchte werden etwa 30cm lang und etwa 1-3 kg schwer. Das Fruchtfleisch ist orange, buttrig weich, wohlschmeckend und hat einen sahnigen, süßen Geschmack. Bei längerer Lagerung nimmt sowohl die Intensität der Farbe als auch die des Geschmacks noch zu.

Geschichte:

s.Kürbisse

Verbraucherhinweise:

Die Schale ist nicht besonders hart und daher relativ leicht zu öffnen. Eine Besonderheit dieser Sorten ist, dass er nur ein sehr kleines Kernhaus hat und rundherum durch und durch Fruchtfleisch ist. Deshalb eignet er sich besonders gut um daraus Scheiben zu schneiden um zum Beispiel Kürbisschnitzel daraus zu kochen.

Blumenkohl

Synonyme: Karfiol, Brüsseler Kohl, Minarettkohl, Türmchenkohl, Romanesco, , botrytis var., cauliflower, chou-fleur.
Botanischer Name: Brassica oleracea L.
Familie: Kreuzblütler
Saison: Juni, Juli, August, September, Oktober

Beschreibung:

Der Kohlkopf ist der noch nicht voll entwickelte Blütenstand des Kohls. Man kennt den Blumenkohl hier fast ausschließlich in weiß, es gibt jedoch auch grünen und rötlichen. Der weisse kann während des Wachstums kein Chlorophyll entwickeln, da die Blume mit den Blättern bedeckt ist. Von den Nährstoffgehalten sind die gefärbten Kohle (z.B. Romanesko) deshalb höher zu bewerten.

Geschichte:

Der Blumenkohl war schon im 6.Jahrhundert bekannt. Kreuzfahrer brachten den Samen mit nach Europa. Heute ist der Kohl weltweit bekannt. China produziert allein 1 Millionen Tonnen jährlich für den Eigenbedarf.

Verbraucherhinweise:

Es empfiehlt sich besonders, Bio-Blumenkohl zu kaufen, da er durch das Verzichten von Dünge- und Spritzmitteln zarter wird. Vor dem Verzehr eine halbe Stunde in Salzwasser legen, damit die kleinen Mitbewohner verschwinden. Blumenkohl ist wie alle Kohlarten sehr reich an Vitamin C.

Bohnen

Synonyme: Gartenbohnen, Grüne Bohnen, , french bean, haricot.
Botanischer Name: Phaseolus vulgaris
Familie: Schmetterlingsblütler
Saison: Mai, Juni, Juli, August, September

Beschreibung:

Die Bohne gehört zu den Hülsenfrüchten.Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Sorten. In Asien, Afrika und in Südamerika gehört sie zu den Haupteiweisslieferanten.

Geschichte:

Schon vor 4000 Jahren wurden Bohnen in den Anden angebaut. Wann die Bohne nach Europa kam, lässt sich nicht genau sagen.

Verbraucherhinweise:

Um Blühungen zu vermeiden, sollte man Bohnen reichlich würzen. Gewürze helfen bei der Verdauung. Rohe Bohnen enthalten das giftige Phasin, dass aber beim kochen zerfällt.Grüne Bohnen sollten deshalb nicht roh verzehrt werden. Bohnen wirken blutbildend und beruhigend.

Braune-Bohnen

Beschreibung:

Braune Bohnen kommen aus den Niederlanden und werden im ost-friesischen Raum gerne für Suppen und Salate verwendet. Ihre Eigenschaften ähneln denen der Kidneybohne.

Geschichte:

s.Bohnen

Broccoli

Synonyme: Broccoli, Spargelkohl, brotrytis var., sprouting broccoli, Calabrese.
Botanischer Name: Brassica oleracea L.
Familie: Kreuzblütler
Saison: Juni, Juli, August, September, Oktober

Beschreibung:

Der Broccoli ist ein naher verwandter des Blumenkohl. Die Farbe kann von mittel- bis blaugrün variieren. Es gibt sogar auch weissen und violetten Broccoli. Der wird hier allerdings nicht angeboten.

Geschichte:

Schon die Römer kannten den Broccoli . Bei uns geriet er allerdings in Vergessenheit und wurde erst nach dem 1. Weltkrieg wiederentdeckt. Gastarbeiter und Touristen brachten den Kohl mit.

Verbraucherhinweise:

Boccoli enthält Karotin, Vitamin C, Kalzium, Kalium und Bitterstoffe und nimmt so einen äusserst günstigen Einfluss auf unsere Gesundheit. Er stärkt unsere Abwehrkräfte, stärkt die Augen, Haut und Nerven, und ist gut für die Verdauung.Tipp: Sollte der Broccoli beim Einkauf in Folie gewickelt sein unbedingt darin lassen.Dadurch entwickelt sich die hohe Feuchtigkeit, die der Kohl braucht um frisch zu bleiben.

Brunnenkresse

Botanischer Name: Nasturium officinale
Familie: Kreuzblütler

Beschreibung:

Die Brunnenkresse liebt das Wasser. Ihre Wurzeln breiten sich auf dem Teich, Bach oder Brunnenboden aus und suchen nach Halt und die dunkelgrünen, runden Blätter schwimmen auf der Wasseroberfläche und suchen das Sonnenlicht. Die Brunnenkresse gehört in die Familie der Kreuzblütler sowie beispielsweise auch der Rettich oder Meerrettich.

Geschichte:

Die weltweit verbreitete Brunnenkresse weist ein sehr ähnliches Aroma auf und kann durch Gartenkresse ersetzt werden. Karl der Große gebot ihren Anbau in den Gärten des Frankenreiches.Leider wird sie heute jedoch nicht mehr kommerziell kultiviert. Sie ist aber vielfach auf Wochenmärkten erhältlich, entweder aus Wildsammlung oder von Anbau in kleinem Maßstab.

Verbraucherhinweise:

Alle Kressearten (die man als kulinarisch gleichwertig ansehen kann) erfreuen sich in Europa und Nordamerika einer gewissen Beliebtheit als Gewürzkraut für kalte Aufstriche, besonders solche auf Frischkäse- oder Topfenbasis, und Salate.Weniger häufig streut man die gehackten Blätter auf warme Speisen, wie Gemüsesuppen oder Eierspeisen. Besonders gut schmecken gehackte Kresseblätter auf einem Butterbrot. In jedem Fall verwandelt Kresse ein alltägliches Gericht in eine außergewöhnliche Delikatesse.