Gemüselexikon

Abwechslungsreich, vielseitig und aktuell zur Jahreszeit bieten wir Ihnen an dieser Stelle das richtige Gemüse für Ihren Tisch.

Wir wünschen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Gemüsesorten!

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Canellini-Bohnen

Beschreibung:

Canellini-Bohnen sind weiÃ?e, weichkochende Bohnen aus Italien.

Geschichte:

s.Bohnen

Cardy

Synonyme: Diestelkohl
Botanischer Name: Cynara cardunculus
Familie: Korbblütler

Beschreibung:

Cardy ist eine distelähnliche ca. 1-1,5m hohe Staude. Sie hat eine sehr stachelige, silbrig-grüne Blattrosette. Gegessen werden die leicht bitte rund nussig schmeckenden Blattstiele

Geschichte:

Cardy stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, wurde schon in der Antike von den alten Ägyptern angebaut und von Plinius als Luxusgemüse reicher Römer beschrieben. Im Mittelalter war Cardy bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts in Europa bis nach Großbritannien weit verbreitet, verlor jedoch dann wegen seiner arbeitsintensiven Kultivierung langsam an Bedeutung.

Verbraucherhinweise:

Für Zuckerkranke ist Cardy wegen seines Insulingehalts leicht verträglich. Die Haut samt Stacheln kann nach kurzem Blanchieren abgezogen und dann die Blattstiele gekocht werden. Ansonsten Zubereitung wie bei Spargel oder Schwarzwurzeln.

Ceylon-Spinat

Botanischer Name: Barsella Ruba
Familie: Basellaceaen
Saison: ganzjährig

Beschreibung:

Fleischige Blätter mit rosa Blüten und fast schwarzen Beeren, enthalten einen roten Saft, in China Färbemittel auch für Tinte, sehr hoher Nährwert wie Calcium, Eisen Provitamin A. Blätter wie Spinat, mild schmeckendes, etwas schleimiges Gemüse, klettert bis 4 m, warmer Standort, Blätter wirken leicht abführend, die Wurzeln verwendet man in China gegen Durchfall, einjährig.

Geschichte:

Der Ceylon-Spinat ist vermutlich im tropischen Asien, in Indien und Indonesien beheimatet. Heute wird er auch im tropischen Amerika, in Westafrika und in Südostasien angebaut.

Verbraucherhinweise:

Für Importe ist der Ceylon-Spinat wegen seiner geringen Haltbarkeit leider nicht geeignet. Die zarten Blätter und Triebe fangen schon nach kurzer Zeit zu Gären und zu Faulen an. Bei uns in Europa wächst der Ceylon-Spinat nur in Gewächshäusern. Er wird aber nur in sehr geringen Mengen angebaut. Vom Ceylon-Spinat werden nur die fleischigen, jungen Triebe und Blätter gegessen. Sie lassen sich in der Küche am besten wie Spinat oder Portulak verarbeiten. Die mild schmeckenden Blätter sondern allerdings eine schleimige Flüssigkeit ab. Zum Färben von Gebäck eignet sich der dunkle Saft der Früchte des Ceylon-Spinats.

Cherrytomate

Beschreibung:

Cherrytomaten sind wesentlich kleiner und intensiver im Geschmack

Geschichte:

s.Tomate

Verbraucherhinweise:

Sie stellen einen ausgezeichneten schmackhaften und gesunden Snack für zwischendurch dar und sind außerdem ideale dekorative Cocktailhäppchen. Mit ihrem saftigen, süßen Aroma werden sie auch bei Kindern immer beliebter.

Chicoree

Synonyme: Brüsseler, Salatzichorie, Bleich-, Treibzichorie, Brüsseler Endivie, voliosum, witloof chicory, Bruessels chicory, endive, chicorée witloof, chicorée de Bruxelles.
Botanischer Name: Cichorium intybus L.
Familie: Korbblütler
Saison: Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März

Beschreibung:

Chicoree hat ein blassgelbe Färbung weil er unter Lichtausschluss aus den Chicoreewurzeln getrieben wird. Mit der Enrwicklung von Chlorophyll würde sich sonst der ungeliebte Bitterstoff Intybin bilden .

Geschichte:

Erst im 20. Jahrhundert hat Chicoree an Bedeutung gewonnen. Wegen seiner Bitterstoffe ist er aber nach wie vor nicht jedermanns Sache. Chicoree wird hauptsächlich in Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden angebaut.

Verbraucherhinweise:

Die Bitterstoffe im Chicoree wirken sich günstig auf die Blutgefäße und die Verdauung aus. Besonders im Winter ist er ein hilfreicher Vitaminspender. Chicoree sollte immer kühl und im Dunklen aufbewahrt werden.

chile ancho

Beschreibung:

Chile ancho heißt der getrocknete Chile poblano. Er eignet sich wie seine frische Variante zum Füllen. Er schmeckt leicht nach getrockneten Pflaumen und gibt einer Mole wohl ihren typischen Geschmack.

Geschichte:

s.Paprika

chile cascabel

Beschreibung:

Chile cascabel, wenn man ihn schüttelt, rasseln seine getrockneten Samen in ihm wie ein Percussioninstrument. Er ist schmal, dreieckig und scharf.

Geschichte:

s.Paprika

chile chipolte

Beschreibung:

Chile chipolte ist ein geräucherter, sehr scharfer, brauner Chili. Er wird frisch als Chile jalapeno gehandelt.

Geschichte:

s.Paprika

chile guajillo

Beschreibung:

Chile guajillo ist ein dünner, länglicher Chile mit glatter Haut und scharfem Geschmack. In der mexikanischen Küche verwendet man ihn zum würzen von Eintöpfen und Fleischgerichten. Dazu wird er entweder eingeweicht oder im Mörser zerrieben.

Geschichte:

s.Paprika

Chile habanero

Beschreibung:

Chile habanero ist ein flachrunder, kleiner Chili. Der sehr scharfe Chili ist besonders auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán eine weit verbreitete Chilivariante.

Geschichte:

s.Paprika

Chile jalapeno

Beschreibung:

Chile jalapeno ist ein scharfer, dreieckiger Chili. Der grüne, in Zentralmexiko als Chile cuaremeno bezeichnete Chili, ist der in Mexiko am häufigsten verwendete. Er eignet sich ideal für Salsas und gibt Guacamole den würzig, scharfen Geschmack.

Geschichte:

s.Paprika

chile mulato

Beschreibung:

Chile mulato ist wie der Chile ancho ein getrockneter Chile poblano. Wegen seiner dunklen, fast ins schwarz reichende Färbung nennt man ihn auch Chile ancho negro.

Geschichte:

s.Paprika

chile passila

Beschreibung:

Chile pasilla oder auch Chile chilaca ist wegen seines würzigen Geschmacks gut für Moles und Saucen geeignet. Sein Name stammt aus dem spanischen und bedeutet Rosine (pasa). Seine runzlige Haut erinnert an die einer Rosine, sehr wahrscheinlich verdankt er dieser Eigenschaft seinen Namen.

Geschichte:

s.Paprika

Chile poblano

Beschreibung:

Chile poblano ist sehr mild im Geschmack und mit der heimischen Paprika zu vergleichen. Er wird vor allem gefällt und als in Streifen oder kleine Würfel geschnitten, unter Reis und Saucen gemischt.

Geschichte:

s.Paprika

chile serano

Beschreibung:

Chile serano ist wie der Chile jalapeno ein scharfer, dreieckiger und häufig in der mexikanischen Küche verwendeter Chili.

Geschichte:

s.Paprika

Chilis

Botanischer Name: Capsicum frutescens
Familie: Nachtschattengewächse

Beschreibung:

Chilis gibt es in zahllosen Varianten. Deshalb sind sie auch getrennt aufgeführt eigentlich würde man sie auch zur Paprika zählen

Geschichte:

s.Paprika

Verbraucherhinweise:

Um Chilis etwas die Schärfe zu nehmen, kann man vorher die Kerne entfernen. Aber lieber Gummihandschuhe anziehen. Das Alkaloid Capsaicin kann Hautreizungen verursachen.

Chilli g~ero

Beschreibung:

Chile g~ero ist ein milder Chili, der mit dem aus der Türkei stammenden Charleston oder auch Charliston zu vergleichen ist. Diese zarte und dünnwandige Sorte ist farblich nicht so grell wie andere Chilis.

Geschichte:

s.Paprika

Chinakohl

Synonyme: Chinesischer Kohl, Chinese cabbag, Chinese leaf, chou chinois.
Botanischer Name: Brassica pekinensis
Familie: Kreuzblütler
Saison: September, Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März

Beschreibung:

Chinakohl ist eine Kreuzung aus Speiserübe und Pak-Choi. Große Köpfe können bis 2kg wiegen. Er wird in Deuschland vorwiegend in Bayern und in Nordrhein-Westfalen angebaut. Seine Blätter bilden je nach Sorte einen festen, ovalen bis schmal zylindrischen Kopf. Die gelben bis dunkelgrünen Blätter haben breite, weiße Blattrippen und sind leicht gekraust. Es gibt auch eine Variante aus Japan(Japankohl), die sich durch ein schnelleres Wachstum auszeichnet

Geschichte:

In China wurde der Chinakohl schon vor 2000 Jahren angebaut. Im 19. Jh. wurde er in Amerika eingeführt und fand später den Weg bis nach Europa.

Verbraucherhinweise:

Die Senföle im Chinakohl fördern die Verdauung und steigern die Abwehrkräfte. Er ist recht neutral im Geschmack und verursacht keine Blähungen Der Chinakohl kann gut eine Woche im Kühlschrank gelagert werden.

chinesische Artischocke

Synonyme: Knollenziest, japanische Kartoffel, Japanziest, Crosnes
Botanischer Name: Stacgys affinis
Familie: Lippenblütler

Beschreibung:

Aus der Familie der Lippenblütler ist der Knollenziest das einzige Gemüse, das in Westeuropa einen nennenswerten Bekanntheitsgrad erlangt hat. Das Staudengewächs wächst etwa 30 bis 40 Zentimeter hoch und bildet krautige Stengel mit rauen, nesselartigen Blättern. Ihre unterirdischen Wurzelausläufer, der Teil der Pflanze, der als Gemüse verwendet wird, sind gerade oder gekrümmt und zylindrisch geformt. Sie werden bis zu acht Zentimeter lang und etwa 2 Zentimeter dick. Die Knollen haben eine weiße bis perlmutfarbene, dünne Haut. Sie sind sehr zart und saftig. Wichtigstes Merkmal der Rhizome (Wurzelknollen) sind ihre, im ungleichmäßigen Anständen auftretenden Einschnürungen. Beide Enden der Knollen verjüngen sich von der Mitte zu den Spitzen.

Geschichte:

Dieses Knollengemüse stammt aus Japan und Mittel- und Nordchina. Erst vor Anfang des 19. Jahrhunderts gelangte die Wurzel nach Westeuropa. Dort wurde sie zuerst in Frankreich, in dem Dorf Crosnes (sprich: krohn) in großem Umfang angebaut wurde. Hier ist auch der Name Crosnes du Japon geprägt worden. Auch in England und Belgien wurde in nennenswerten Mengen angebaut. In Deutschland wird sie jedoch nur sehr selten angebaut. Ihr Hauptanbaugebiet liegt in Japan und China.

Verbraucherhinweise:

Der Knollenziest schmeckt nach einer Mischung aus Blumenkohl, Schwarzwurzeln und Artischocken. Es ist allerdings recht mühsam den Knollenziest von Erde zu entfernen. Am besten geht es mit einer Wurzelbürste.