Gemüselexikon

Abwechslungsreich, vielseitig und aktuell zur Jahreszeit bieten wir Ihnen an dieser Stelle das richtige Gemüse für Ihren Tisch.

Wir wünschen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Gemüsesorten!

A | B | C | D | E | F | G | H | I | K | L | M | O | P | R | S | T | W | Y | Z

Eichblattsalat

Synonyme: Eichenlaubsalat, Schnabelsalat.
Botanischer Name: Lactuca sativa L.
Familie: Korbblütler
Saison: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Beschreibung:

Der Name Eichblattsalat leitet sich von der Form seiner Blätter ab, die stark an Eichenblätter erinnern. Die Blätter können von gelbgrün bis dunkelgrün mit violetten Spitzen variieren.

Geschichte:

Der Eichblattsalat ist erst in jüngster Zeit in Europa gezüchtet worden.Der Salat wird hauptsächlich in Italien, Frankreich und den Beneluxländern angebaut.

Verbraucherhinweise:

Sein frischer Geschmack erinnert an junge Haselnüsse.Der Eichblattsalat ist nur kurze Zeit haltbar und sollte deshalb nicht länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden,am Besten in einem Plastiksack im Gemüsefach.

Eiertomate

Familie: Nachtschattengewächse

Beschreibung:

Die Früchte sind leuchtend rot und haben eine längliche Form

Geschichte:

s.Tomate

Einlegegurke

Botanischer Name: Cucumis sativue
Familie: Kürbisgewächse/ Cucurbitaceae

Beschreibung:

Die Einlegegurken sind eine Variation der Salatgurke. Sie werden bevorzugt in zwei Größenklassen eingeteilt: 1. 6-9cm (Cornichons) und 2. 9-12cm (Delikatessgurken)

Geschichte:

s. Gurken

Verbraucherhinweise:

Man unterscheidet nach den verschiedenen Einlegearten: 1. Senfgurken, 2. Salzgurke, 3. Zuckergurken, 4. Industriegurken

Eisbergsalat

Synonyme: Eissalat, Krachsalat, Crispsalat, iceberg lettuce, crisphead lettuce, laitue iceberg.
Botanischer Name: Lactuca sativa L.
Familie: Korbblütler
Saison: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Beschreibung:

Der bis zu 1500g schwere Eisbergsalat bildet sehr kompakte geschlossene Köpfe. Seine hell- bis dunkelgrünen Blätter sind sehr fest und knackig. Es gibt auch noch die recht unbekannten Sorten mit violetten Blättern.

Geschichte:

Die Heimat des Eisbergsalates ist Kalifornien. Da er dort nach der Ernte in Waggons, damals noch ohne Maschinenkühlung aber mit großen Eisblöcken, über hunderte und tausende Kilometer transportiert wurde, bekam er so seinen Namen

Verbraucherhinweise:

Der Eisbergsalat lässt sich gut bis zu zwei Wochen im Kühlschrank lagern. Aufgrund des geringen Kaloriengehaltes ist dieser Salat besonders für Diäten geeignet.

Eisenkraut

Botanischer Name: Mesembryanthenum crystallinum

Beschreibung:

Die fleischigen blassgrünen Blätter erreichen einen 10 - 15 cm Durchmesser. Sie entspringen runden Blattstielen und sind über und über mit kleinen Wasserspeichernden Drüsen bedeckt, die bei Sonnenschein wie Glasperlen glänzen. Der Geschmack ist leicht salzig.

Geschichte:

Das Eisenkraut ist eine enge Verwandte der bekannten farbenprächtigen Mittagsblume und stammt wie diese aus Südafrika. über Holland gelangte es auch in deutsche Gärten.

Endivie

Synonyme: Frisee, curled-leaved endive, chicoree frisee.
Botanischer Name: Cichorium endivia
Familie: Korbblütler
Saison: Mai, Juni, Juli, August, September, November

Beschreibung:

Der Endiviensalat ist ein Verwandter des Chicoree. Seine grünen Blätter bilden einen halb geschlossenen Kopf mit einem gelben Herzen. Der herzhafte, leicht bittere Geschmack kommt von dem enthaltenen Bitterstoff Inulin. Der Endiviensalat ist Winterhart und wird vorwiegend in Frankreich, Holland und Italien angebaut.

Geschichte:

Schon die alten Ägypter aßen Endivien. Im 13. Jh. gelangte sie vermutlich durch die Araber nach Europa. Mit der Auswanderungswelle nach Amerika im 18. Jh. wanderte auch die Endivie mit.

Verbraucherhinweise:

Dem Bitterstoff Inulin wird eine galle-, harntreibende und appetitanregende Wirkung zugeschrieben. Wem der Salat zu bitter ist kann man die aeusseren Blätter für ein paar Minuten ins lauwarme Wasser legen.

Erbse

Synonyme: Gartenerbse, Pflückerbse, pois.
Botanischer Name: Pisum sativum
Familie: Leguminosen/ Schmetterlingsblütler
Saison: Juni, Juli, August

Beschreibung:

Die Erbse ist weltweit das 4. Wichtigste Gemüse. Man unterscheidet Schal-, Markerbsen und Zuckererbsen. Sie können grün, gelb, glat und runzelig sein. Schalerbsen sind besonders stärkereich, Mark- oder Runzelerbsen enthalten Zucker und Stärke und die Zuckererbsen enthalten keine harte Pergamentschicht in den Hülsen. Die Zuckererbsen werden deshalb ganz gegessen, von den anderen Sorten werden nur die Samen verzehrt.

Geschichte:

Die Gartenerbse stammt von einer Wildform ab, deren Heimat das östliche Mittelmeer, Vorder- und Mittelasien ist. Heute wird die Erbse weltweit angebaut. Im Mittelalter galt die Erbse als Symbol der Fruchtbarkeit

Verbraucherhinweise:

Erbsen haben mehr Kalorien als andere Gemüse, deshalb möglichst wenig Fett verwenden.

Erdbeerspinat

Botanischer Name: Blitum capatatum

Beschreibung:

-Genutzt werden die dunkelgrünen, herzhaft schmeckenden Blätter bis zum Blütenbeginn als Salat. In rauen Klimaten mit Vlies oder Reisig schützen.

Geschichte:

Zu Kaisers Zeiten schmückte man mit den dekorativen Trieben voll roter Früchte festliche Tafeln. Heute kommt Erdbeerspinat auch in Balkonkästen und Terrakotta Gefäßen wirkungsvoll zur Geltung. Dieser Vorläufer des Spinats ist ein Wildgemüse aus den Pyrenäen, das in vielen Gärten Verbreitung fand. Seitdem ihn ein Museumsgarten präsentierte, wird der Erdbeerspinat in ganz Europa wieder stark beachtet. Die beerenartigen leuchtenroten Früchte sehen wie Monatserdbeeren aus und schmecken süßlich.