Gemüselexikon

Abwechslungsreich, vielseitig und aktuell zur Jahreszeit bieten wir Ihnen an dieser Stelle das richtige Gemüse für Ihren Tisch.

Wir wünschen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Gemüsesorten!

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Mairüben

Synonyme: Teltower Rübchen, kleine Speiserübe
Botanischer Name: Brassica Rapa
Familie: Kreuzblütler

Beschreibung:

Das Mairübchen ist ein Zwergform der weissen Rübe.Sie hat eine rote Schale, aber das Fleisch ist weiss.

Geschichte:

Um 1760 war das Teltower Rübchen schon bekannt, es wurde jedoch bis 1938 nur in der Gegend von Teltow in der Mark (Deutschland) angebaut. Heute werden sie in Deutschland und der Schweiz angebaut und finden ihren Weg auch in den Supermarkt.

Verbraucherhinweise:

In den USA sind die Rübchen offiziell auf der Krebsschutz-Gemüseliste zu finden. Sie enthalten die Vitamine A, C, B und Magnesium, Kalzium, Eisen und Jod.

Mais

Botanischer Name: Zea mays convar saccarata
Familie: Gräser/ Gramineae

Beschreibung:

Der Mais ist eine einjährige, einhäusige (jede Pflanze trägt männliche und weibliche Blüten) Pflanze. Erst nach der Bestäubung entwickeln sich an den Kolbenachsen die Körner. Sie reifen in 8 bis 16 Längsreihen heran. Pro Pflanze bilden sich max. nur zwei Kolben voll aus.Die ausgereiften Körner sind im allgemeinen goldgelb. Es gibt jedoch auch Sorten mit blassroten Körnern, diese besitzen allerdings nur die Hälfte des Zuckergehalts ihrer gelben Verwandten.

Geschichte:

Bereits 3.000 v. Chr. wurde Mais in Mexiko angebaut. Die Urformen des Mais (bot.: Zea mays), aus den Höhlen bei Puebla in Mexiko, werden sogar auf 5.000 v. Chr. zurückdatiert. Der Mais diente ursprünglich als Futterpflanze. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es den (vermutlich aus einer Mutation entstandenen), als Gemüse bekannten Zuckermais. Zuckermais reift schneller als Futtermais und entwickelt kleinere, zartere, vor allem aber angenehm süß schmeckende, zuckerreiche Körner.

Verbraucherhinweise:

Frischer Mais gilt als eines der gehaltvollsten Gemüse. Die Körner enthalten bis zu 72% Wasser und eine ausgewogene Zusammensetzung von Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Mineralien (Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen und Natrium), Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B3, B6 und C.Am höchsten ist der Zuckergehalt direkt nach der Ernte. Im Laufe der Zeit wandelt sich der Zucker in Stärke um.

Mangold

Synonyme: Krautstiele, Blattmangold, Schnittmangold, Rippenmangold, chard. spinach beet, poirée cote de bettes.
Botanischer Name: Beta vulgaris
Familie: Chenopodiaceae/ Gänsefußgewächse
Saison: Juli, August

Beschreibung:

Botanisch ist Mangold mit den Roten Rüben verwandt. Küchentechnisch und geschmacklich spielt diese Verwandtschaft keine Rolle, da bei Mangold die Blätter und nicht die Knollen verwendet werden. Mangold schmeckt etwas würziger als Spinat und kann für die selben Gerichte verwendet werden. Da die Stiele geschmacklich an Spargel erinnern, ist Mangold sogar noch vielseitiger einzusetzen.

Geschichte:

Mangold stammt höchstwahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum

Verbraucherhinweise:

Leider enthält Mangold, wie Spinat und Rote Rüben, unter Umständen viel Nitrat, das sich in gesundheitsschädliches Nitrit umwandeln kann. Deshalb sollte man gegarten Mangold nicht warm halten und immer reichlich Vitamin C zugeben. Auch ein Vitamin-C-haltiges Getränk zum Essen ist hilfreich.

Maniok

Botanischer Name: Manihot esculenta
Familie: Wolfsmilchgewächse

Beschreibung:

Maniok ist eine längliche, zylinderförmige Wurzelknolle mit rauher bis glatter, dunkelbrauner Haut. Von diesem überall in den Tropen verbreiteten Strauch werden auch die Blätter als Gemüse gegessen. Maniok wird auch Kassawa genannt

Geschichte:

Der Maniok stammt ursprünglich aus Brasilien und war bereits vor dem Eintreffen der europäischen Kolonisatoren in Südamerika, Mexiko und auf den Antillen verbreitet. Durch portugiesische Sklavenhändler wurde Maniok im Laufe des 16. Jahrhunderts nach Afrika sowie später bis nach Indonesien verbreitet. Heute stellt der Maniok für etwa 500 Millionen Menschen in tropischen und subtropischen Gebieten der Erde das wichtigste Grundnahrungsmittel dar und befindet sich damit in einer Rangliste der menschlichen Nahrungsmittel auf dem prominenten 6. Platz.

Verbraucherhinweise:

Maniok ist reich an Stärke, Eiweiss, Mineralstoffen und VitaminC. Maniok (2 Stück pro Person) schälen und in leicht gesalzenes Wasser geben, kochen, bis sie gar sind (ca. 20 Minuten, je nach Grösse).

Mungobohnen

Synonyme: Sojabohnenkeimlinge

Beschreibung:

Mungobohnen oder Grüne Sojabohnen sind erbsengroß, olivgrün und aromatisch. Sie kommen aus China und Indien. Bei uns werden sie oft als Saatgut für Keimlinge verwendet.

Geschichte:

s.Bohnen