Gemüselexikon

Abwechslungsreich, vielseitig und aktuell zur Jahreszeit bieten wir Ihnen an dieser Stelle das richtige Gemüse für Ihren Tisch.

Wir wünschen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Gemüsesorten!

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Tomaten

Synonyme: Tomate, Liebesapfel, Paradies-, Goldapfel, love apple, tomato, taomate, pomme d'amour.
Botanischer Name: Solanum lycopersicum
Familie: Nachtschattengewächse
Saison: März, April, Juli, August, September, Oktober

Beschreibung:

Die Tomatenpflanze kann je nach Sorte bis zu 1,5m hoch werden. Die Form der Früchte ist rund bis flaschenförmig und die Größenpalette reicht von den kleinen Cherrytomaten bis hin zu den Grossen Fleischtomaten. Die Färbung ist rot, gelb oder violett. In Mitteleuropa existieren heute ca. 50 verschiedene Sorten.

Geschichte:

Die ursprüngliche Herkunft der Tomate sind wahrscheinlich die Anden zwischen Peru und Ecuador, wo heute immer noch eine Wildform der Tomate zu finden ist. Nach Mitteleuropa brachte sie 1498 Christoph Kolumbus mit. Zunächst fand man die Tomate nur als beliebte Zierpflanze in den Adelsgärten. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie als Speisepflanze entdeckt. Von da an war ihr Siegeszug aber unaufhlatsam. Mittlerweile wird sie weltweit angebaut. Vor 300 Jahren glaubten die Ärzte die Tomate stärke die Unkeuschheit und auch die Azteken glaubten an die potenzfördernde Wirkung der Tomate. Deshalb gaben sie ihr auch den Namen Tomatl, was soviel wie Schwellung bedeutet.

Verbraucherhinweise:

Tomaten sind wahre Sonnenenergie-Speicher - je mehr Licht sie bekommen und je reifer sie geerntet werden, desto höher ist ihr Nährstoffgehalt und um so besser schmecken sie. Tomaten sind sehr wasserreich - und damit kalorienarm, also ein idealer Diätfreund. Aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe sind Tomaten sehr gesund.Tomaten sind reich an Mineralstoffen (z. B. Kalium, Magnesium, Eisen), Vitaminen (unter anderem (Pro-) Vitamin A, Vitamine C + E), Carotinoiden (insbesondere Lycopin, das der Tomate die rote Farbe gibt) sowie organischen Säuren, die den Geschmack entscheidend mitbestimmen. Bei den Tomaten ist besonders das reichlich enthaltene Lycopin hervorzuheben. Lycopin zeichnet sich durch eine besonders intensive antioxidative Aktivität aus und bietet damit sogar einen gewissen Schutz gegen Krebs.

Topinambur

Synonyme: Erd-, Apfel-, Birne-, Jerusalemartischocke, Jerusalem artichoke, topinambur, artichaut de Jerusalem.
Botanischer Name: Helianthus tuberosus
Familie: Korbblütler

Beschreibung:

Die Topinamburknollen variieren je nach Sorte in Form und Farbe. Einige sind rund oder oval länglich und ein wenig verknorzt, andere sind spindelförmig und am Ende spitz zulaufend. Farblich sind sie wie Kartoffeln, die Schale braungrau bis zu einem leichten violett oder rot, das Fleisch ist jedoch immer weiss oder cremefarben.

Geschichte:

Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika, wo die Pflanze traditionell wegen ihrer Knollen angebaut wurde. Heute ist der Anbau von geringer wirtschaftlicher Bedeutung. Nach Europa wurde Topinambur zuerst als Nutzpflanze gebracht. Die Knollen waren im 19. Jahrhundert ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Heute ist sie eher als Zierpflanze bekannt. Daneben gibt es einen geringen Anbau als Wildfutter oder für den menschlichen Verzehr.

Verbraucherhinweise:

Die Knolle enthält Inulin, was die Knolle zu einem gesundheitlich wertvollen Wintergemüse macht. Inulin wirkt darmfüllend und sättigend, auch leicht abführend. Topinambur enthält außerdem zahreiche Vitamine (z.B. Karotin), Aufbaustoffe(u.a. Fruchtzucker), Kalk und Kieselsäure. Der Geschmack erinnert an Nuss und Artischocke.

Treviso

Botanischer Name: chichorium intybus
Familie: Korbblütler

Beschreibung:

Treviso ist eine Radicchio-Art mit einer losen Blattrosette und offenen, lanzettförmigen Blättern mit dicker weißer Mittelrippe, in der Form dem gebleichten Chicorée sehr ähnlich. Der Geschmack des Treviso ist deutlich bitterer und auch intensiver aromatisch als bei runden Radicchio-Arten.

Geschichte:

s.Chicoree

Verbraucherhinweise:

Treviso wird als Rohkost gerne mit anderen, milderen Salatarten gemischt. In Italien wird er auch, einmal längs durchgeschnitten, als Beilage zu Kurzgebratenem gedünstet sowie zum Beispiel mit Mozzarella überbacken.