Gemüselexikon

Abwechslungsreich, vielseitig und aktuell zur Jahreszeit bieten wir Ihnen an dieser Stelle das richtige Gemüse für Ihren Tisch.

Wir wünschen viel Spaß bei der Auswahl Ihrer Gemüsesorten!

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Zahnmais

Beschreibung:

Zahnmais unterscheidet sich vom Hartmais dadurch, dass zwischen den hornigen Seiten des Kornes weiches mehliges Nährgewebe liegt. Zahnmais bzw. Mischformen zwischen Hart- und Zahnmais haben heute die größte wirtschaftliche Bedeutung. Sie werden hauptsächlich als Tierfutter, aber auch als Rohstoff für industrielle Produkte angebaut.

Zucchini

Synonyme: Zucchetti, Zucchino, Gemüsekürbis, Gurkenkürbis, Cocozelle, courgette.
Botanischer Name: Cucurbita pepo
Familie: Kürbisgewächse/ Cucurbitaceae
Saison: Juni, Juli, August, September, Oktober, November

Beschreibung:

Botanisch sind Zucchini die fleischigen Beerenfrüchte einer raschwachsenden, kurzstämmigen, nicht kriechenden und sehr frostempfindlichen Pflanze mit großen , mehr oder weniger marmorierten, dunkelgrünen Blättern. Die Früchte haben eine gurken- bzw. walzenartige, sechskantige Form und werden über 40 cm lang und bis 2 Kilo schwer, sie sind am Ende rund oder auch stumpf. Für die Verwendung in der Küche werden kleine bis 20 cm lange Früchte bevorzugt. Die Fruchtfarbe ist grüngelb bis dunkelgrün, gelblich, grau gesprenkelt, cremeweiß, manchmal auch gelb gestreift oder gefleckt. Das Fruchtfleisch ist hellgrün bis weiß, wie bei der Gurke, aber weniger saftig. Ohne Bedenken können die zahlreichen weichen und hellen Kerne mitgegessen werden.

Geschichte:

Zucchini stammen von dem in Südamerika, Mexiko und Westindien heimischen Riesenkürbis (Cucurbita maxima) ab. In Europa werden sie meist in den Mittelmeer-länder, aber auch in Großbritanien und in den Niederlande angebaut. In der Bundes-republik werden sie erst seit ca. 40 Jahren angebaut. Da der Zucchini mit geringerer Wärme auskommt, werden sie bei uns auch im Freiland und unter Folie im Sommer angebaut.

Verbraucherhinweise:

Auch die gelbe Blüte der Zucchini kann gegessen werden. Die Zucchiniblüte in Bierteig frittiert, gebacken oder mit einer Fisch- oder Fleischfarce gefüllt. Gleichzeitig lässt sich die Zucchiniblüte auch mit Perlhuhnfilet, Lachs und Krebs oder Steinbutt füllen. Vor der Verarbeitung müssen Staubgefäße, Fruchtknoten und der grüne Kelch entfernt werden.

Zuckererbse

Synonyme: Kefe, Kaiserschote, Kiefelerbse, sugar pea, snow pea, sugar-snap pea, pois mangetout, pois sans parchemin.
Botanischer Name: Pisum sativum
Familie: Leguminosen/ Schmetterlingsblütler
Saison: Juni, Juli, August

Beschreibung:

Eine junggeerntete Erbsenart, die keine harte Pergamentschicht in der Hülse enthült und deshalb ganz gegessen werden kann.

Geschichte:

s.Erbsen

Zuckerhut

Synonyme: Herbstzichorie, Fleischkraut, Herbstchicorée, sugar loaf, pain de sucre, chicorée sauvage am''liorée

Beschreibung:

Der Zuckerhut-Salat erhielt seinen Namen durch die Form und beileibe nicht durch seinen Geschmack. Die hellgrünen Köpfe können bis zu 2 kg schwer werden. Seine Blätter sind umeinander gewickelt und fest verschlossen. Er wird vorwiegend in Frankreich, Italien und in Süddeutschland und der Südschweiz angebaut. Die Erntezeit liegt zwischen September und Ende November. Der Zuckerhut ist gut lagerfähig und eignet sich sehr gut als Wintersalat dem auch kleinere Fröste nichts anhaben können.

Verbraucherhinweise:

der Zuckerhut verliert seinen bitteren Geschmack entweder wenn er in lauwarmes Wasser eingelegt wird oder wenn er einmal Frost abbekommen hat.

Zuckermais

Synonyme: Gemüsemais, Süßmais, Zuckerkorn, Goldmais, sweet corn, mais sucr

Beschreibung:

s.Mais

Zwiebel

Synonyme: Küchenzwiebel, Gemüsezwiebel, Zipolle, onion, oignon.
Botanischer Name: Allium cepa
Familie: Liliengewächse

Beschreibung:

Botanisch gesehen, ist die Zwiebel ein unterirdischer Spross, auf deren eine Scheibe bildender Achse dicht aufeinander fleischig verdickte Blätter oder Schalen angeordnet sind. Ihr Durchmesser reicht bis zu 10 cm bei platter, runder oder ovaler Form. Außen ist sie von einigen gelben oder braunen Häuten umgeben.

Geschichte:

Von den Völkern Zentralasiens, Pakistans, Nordwest-Indiens und der Mittelmeerländer wird die Zwiebel bereits seit 5000 Jahren genutzt. Heute werden Zwiebeln in allen Ländern der Welt angebaut, wenn auch vornehmlich in den wärmeren Gebieten der Subtropen und der gemäßigten Klimazone. Zu uns gelangte die Zwiebel übrigens erst im Mittelalter. Heute ist sie in der BRD das meistverzehrte Gemüse nach der Tomate und vor dem Weißkraut.

Verbraucherhinweise:

Verantwortlich für den würzigen Geruch und Geschmack ist der Gehalt an ätherischen Ölen, an dem stechend riechenden Allicin und anderen organischen Sulfiden, die uns die Tränen in die Augen treiben. Zwiebeln wirken appetitanregend, verdauungsfördernd, harntreibend und blutzuckersenkend. Zwiebeln zählt man zu den pflanzlichen Antibiotika, die eine keimhemmende und -tötende Wirkung auf die Flora der Mundhöhle und des Verdauungstraktes ausüben. Zwiebeln immer erst kurz vor der Verwendung schälen, sie verlieren sonst schnell an Geschmack.